Chronik

Die Geschichte eines Gesangvereins ist eine vielschichtige Sache; es gibt die gesangliche, musikalische, künstlerische Entwicklung, die zeitliche Chronik mit der Geschichte des Umfeldes. Das Wichtigste sind jedoch die Menschen, die das Ganze mit Leben füllten und der kulturelle Auftrag, den sich der Gesangverein Frohsinn im Jahre 1897 selbst gegeben hat:
„Den Gesang und die Geselligkeit zu pflegen“.

Für den kulturellen Auftrag ist der Dirigent die wichtigste Einzelperson, die meist gar nicht dem Verein angehört. Für den Zusammenhalt und die Funktion des Vereins sind der Vorstand und sein Stellvertreter, sowie Schriftführer und Kassier mit Ihren Stellvertretern zu nennen. Danach kommen direkt die Beisitzer, Ausschußmitglieder und Notenwarte, die Fahnenabordnung und viele helfende Hände und vor allen Dingen – die Gönner des Vereins. Aber ohne die Sängerinnen und Sänger wäre das Projekt „Gesangverein“ zum Scheitern verurteilt!

Eine Chronik von den Anfängen bis heute hier zu erstellen, wäre eine fast unmögliche Aufgabe.  Sie müsste auf dem Wechsel der Zeiten, sowie auf den Dirigenten und ihrem jeweiligen Wirken aufgebaut sein. Eine andere Hauptperson, wie z.B. der 1. Vorsitzende oder ein Gestaltungsaufbau nach dem Muster der Protokollbücher wäre durchaus denkbar, wäre aber entweder dem „kulturellen Auftrag“ nicht zuträglich oder aber viel zu aufwendig geworden. Alle Menschen, die jemals für den Frohsinn gewirkt haben, haben dies aus voller Überzeugung, Treue und Verbundenheit zu Ihrem Verein getan. Ihnen allen sind wir zu außerordentlichem Dank verpflichtet. Ihre Namen sind nicht vergessen.

Hintergrund unserer aufbewahrten Chronik sind 7 Protokollbücher des GV Frohsinn, die bis ins Jahr 1901 zurückreichen. Das 1. Buch ist nahezu vollständig in „Sütterlin“ verfasst worden. Die Protokollbücher enthalten auf mehr als 1500 handschriftlich geschriebenen Seiten Text, Protokolle, eingeklebte Pressemitteilungen, Kritiken, Aufführungsprogramme und in „neuerer“ Zeit, seit Wilfried Meyer (Schriftführer 1968-2005!), auch gegelmäßig Fotos von verschiedenen Ereignissen. Wilfried hat sein Werk im Protokollbuch Nr. 2 begonnen, die Nummern 3, 4, 5, 6 allein gefüllt und in Nr. 7 seine Tätigkeit als Protokollführer beendet. Dabei hat er mit seiner klaren und sauberen Hand-Druckschrift und den akribisch ausgearbeiteten Dokumenten einen sehr hohen Standard gesetzt.

Mehr Infos finden Sie in unserem Steckbrief

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